Bald, ach bald, da ist es wieder so weit.

Wieder mal ist ein ganzes Jahr vergangen. Und wieder ein mal habe ich das Gefühl, dass, aus welchem Grund auch immer, sich die Zeit beschleunigt hat, auch dieses Jahr wieder schneller vorüber war als alle Anderen vorher. Oder liegt das nur daran, dass das eigene Alter steigt, man also sozusagen von einer höheren zeitlichen Ebene den Rückblick hält?

In den Geschäften werden wieder dies netten Kästen mit Zündschnur verkauft. Dank neuer EU-Bestimmungen inzwischen mit einem höheren Sprengstoffgehalt. Alles zum Wohle, ja von wem eigentlich?

Und wieder macht der Slogan „Brot für Böller“ die Runde, beifällig abgenickt von allen, die ihn hören. Kommentiert mit der Bemerkung: Ich kaufe üüüüüberhaupt keine Böller mehr!!! Ich nehm nur noch die Raketenbatterien!

Und Alle (fast wenigstens, machen sich wieder auf um dem Alten Jahr einen donnernden Abschied zu bereiten und das neue Jahr gleich mit einer gewaltigen Summe von Explosionen zu begrüßen. Das neue Jahr muss ja schließlich von Anfang an wissen, was da so auf es zukommt! Hier etwas weniger, woanders etwas mehr. Dort, wo unsere freiheitlich demokratische Grundordnng verteidigt wird, also da, wo Freiherren mit eigenen Hofberichterstattetern kurzbesuchender Weise mit auffällig schick-rustikaler Ehefrau die christlichen Werte, oder die sozialen Werte? oder die christlich sozialen Werte?, na ja, auf jeden Fall aber den eigenen Wert hochhalten. Mir fiel dabei ein anderer schicker charismatischer junger Mann ein, der das auch schon mal gemacht hat. Ebenso erfolglos (wie alle, die es seither probiert haben), aber unvergessen. Denn wer kennt ihn nicht, den Afgahnistan-Besucher Alexander, den man auch den Großen nannte?

Hauptsache, unsere Lebensweise wird nachhaltig auch weiterhin am Hindukusch verteidigt.

Aber wir wollen nicht all zu ernst werden.

Manches Gute, Erinnernswertes, hat das ablaufende Jahr, das in seinen letzten Zügen liegt, wohl doch gebracht. Vielen wenigstens.

Und wenn wir, selbstverständlich, auch weiterhin jammern werden, dass alles schlechter wird, das früher alles viel besser war, dass das Ende der Welt nahen muss, wenn DIE (IMMER DIE ANDEREN) so  rumlaufen/sich benehmen/das nicht einsehen/nichts ändern, dann sollten wir manchmal, wenigstens in Sekundenbruchteilen, daran denken, dass wir auf einem sehr hohen Niveau jammern.

In diesem Sinne wünsche ich allen, die sich hier her verirren, einen guten Beschluß (wie man in manchen Gegenden so schön sagt) einen Guten Rutsch (ausschließlich symbolisch) (bis auf spezielle Ausnahmen, die ich aber NICHT benenne!!) und einen noch besseren Start in das Neue Jahr.

Beim zündeln immer schön vorsichtig sein. Und vor Allem: nie vom Nachbarn unter buttern lassen, denn was der/die kann, also das, das können WIR doch schon lange!!!!

Menschen wie du und ich sind eben immer bestrebt, den Brauchtümern Folge zu leiten.

So wie sich dies auch in den soziokulturellen Studien aus einer norddeutschen Kleinstadt zeig, wo dieses Brauchtumsverhalten auf die bekannte vornehm zurückhaltende, nichts desto trotz aber wie immer zielgerichtete und informative Art und Weise berichtet wird:

Das Silverster-Feuerwerk von Stenkelfeld

In diesem Sinne, für die nächsten Tage: Macht es gut, feiert schön, und: Überlebt!!!!!!

PS:

sollten unerwartete Probleme auftauchen, die wo man nicht gleich einordnen kann. Sollten technische Geräte machen, was sie nicht sollen, oder nicht machen, was sie sollen. Sollte irgendetwas nicht mehr gehen, oder irgend jemand immer noch nicht gehen, daran denken, woran das liegen könnte und dunklen karibischen Rum bereit stellen. Zur Besänftigung des SikgStB. Ein Ratschlag nicht nur für die nächsten Tage!!!!!!!!!!!