Ein in meinen Augen großer deutscher Denker, Satiriker, Dichter, hat sich ein mal mit einem schweren Problem beschäftigt. Einem sehr schweren Problem. Einem Problem, das man sowohl physikalisch als auch metaphysisch, philosophisch oder auch politisch verstehen kann, angehen kann oder auch lösen kann. Nämlich:

Das Problem was ist, wo etwas nicht ist.  Ob es Löcher in Löchern gibt. Was der Rand eines Loches ist.

Kurz:

Er beschäftigte sich mit der soziologischen Philosophie der Löcher. Na gut er beschäftigte sich auch mit der weltbewegenden Frage, wo denn die Löcher im Käse herkommen, aber auch da gilt das Gleiche, denn dann sind die Löcher ja schon da, also ist im Käse etwas nicht da, sonst würde sich die Frage ja nicht stellen können.

Nun mag es, gedankenlose, Menschen geben, die sich Fragen stellen, was das soll, aus welchem Loch einer gekrochen kam, der sich mit so was beschäftigt, und dass der umgehend für ein solches gedanken-wirrwaren ins Loch gesteckt gehört. Und sind genau da, wo er schon war, beim Loch, und zwar an sich sowohl als auch überhaupt.

Denn es ist wirklich nicht einfach, diese Fragen zum Loch zu beantworten. obwohl es durchaus versucht wird. Einst versucht es hier eine, die wo über das verflixte Loch im Glas daran gekommen ist. Aber die hatte dann zu viel aus dem einen, am Glas, in das Andere, oben, geschüttet und ist daher nicht mehr in der Lage sich zu artikulieren.

Man kann es auch Lesen, geht auch.

Aber man muss gründlich darüber Nachdenken. Denn die Frage nach dem Loch beinhaltet doch, etwas versteckt zwar, aber trotzdem, auch die Frage nach dem Leben der Katze von Herrn Schrödinger. Und das ist ein Frage, deren Beantwortung quantenmechanisch das Chaos begreiflich machen soll, rein chaostheoretisch gesehen wenigstens. Und das Loch ist also danach nichts weiter, als Chaos in der Ordnung der Materie, oder Ordnung durch das partielle Fehlen von Materie? oder nicht da? Aber dann stellt sich unausweichlich die auch von diesem Juristen schon gestellte Frage, warum denn etwas, was nicht da ist, wo sonst etwas ist, an einer ganz kleinen Stelle nicht da ist, dann das Ganze an sich wertlos machen soll. Wie beim Luftballon oder der Jungfrau, nur um Beispiele zu nennen.

Der Mann mit den psychologisch-soziologischen Löchern

By Sonja Thomassen (Sonja Thomassen) [Public domain], via Wikimedia Commons

Auf die Steigerung der Verwirrung, dass das größte aller Löcher ein schwarzes Loch ist, und da, wo das ist, so viel nicht ist, dass es alles was ist sich einverleiben will, will ich hier gar nicht eingehen. Und nur um das klar zu stellen, das war eben nicht politisch! Auch nicht, wenn man, den Astrophysikern Glauben schenkend, voraussetzt, dass wegen seiner schweren und einnehmenden Natur das größte aller Löcher winzig klein sein muss.

Vielleicht kennt  ja der Eine oder der Andere diesen kleinen dicken Herren, der welcher dereinst auch Schöppchentrinkend durch Spessart und Frankenland wanderte, da wo der Wein möpselte.

wolle mer a mol gugge, obs oaner waas?